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Meine
Kreationen –
Ein Blick in meinen Kopf und in mein Herz
Zu Beginn meiner Kochkarriere habe ich mich bereits am
ersten Urlaubstag auf den letzten gefreut, denn dann
durfte ich endlich wieder kochen! Und noch heute kann ich begeistert
eine halbe Stunde still vor dem Kochtopf stehen
und in freudiger Erwartung der Krustentierconsommé beim Klären
zuschauen.
Kochen ist ein Lusthandwerk mit Kopf.
Beim Essen sind all unsere Sinnesorgane angesprochen: die Augen,
die Zunge, die Nase, der Tastsinn und sogar die Ohren „essen
mit“. Denken wir hier z. B. an ein frisch gebackenes Brot,
das kross und warm in den Händen liegt und bereits die Vorfreude
darauf erweckt, die knusprige Rinde aufzubrechen, das Aroma des
warmen Dampfes einzuatmen und sich ein Stück weichen Brotes
in den Mund zu stecken. Oder wie der Besuch auf dem Markt sinnlich
ist - mit all seinen Farben, Stimmen und Gerüchen und mich
spüren lässt - "Ich bin".
Aber beim Kochen ist auch der Kopf beteiligt. Es ist ein systemischer
Prozess, in dem die einzelnen Zutaten einander bedingen und in ihrem
Zusammenwirken etwas Neues entstehen lassen. Bei der Frage: „Was
passt zusammen“ spielen viele Elemente eine Rolle. Die Geschichte,
der kulturelle Hintergrund, die Eigenschaften und das Verhalten
eines Produktes sind Aspekte, die ich immer bei neuen Kreationen
durchspiele. Es ist wie eine Reise, in der viele Wege offen stehen
und ich lasse mich leiten von meiner ausgeprägten Neugierde
und Experimentierfreude.
Jedes Rezept, das ich kreiere ist somit ein Gedanken- und Sinneswerk
zugleich.
Möchten Sie mehr Einblick? Dann lesen Sie in: „VAU
– Das Kochbuch“ über mein Lusthandwerk oder
stöbern Sie in meinen Rezepten.
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